Karies (Bakterium = Streptokokkus mutans) und traumatische Einwirkungen (Zähneknirschen, aus Versehen auf harten Gegenstand beissen und andere Unfälle) können die Zahnhartsubstanz zerstören. Die Reparatur erfolgt je nach Grösse des Defektes mit den folgenden Therapiemitteln:
Kompositfüllungen Kleine Defekte der Zahnhartsubstanz werden mittels einer einfachen Kompositfüllung therapiert (zahnfarbener keramikverstärkter Kunststoff, der im Mund des Patienten mit Kaltlicht ausgehärtet wird) .
Amalgamfüllungen
Amalgam- durch Kunststofffüllungen ersetzt
Inlays aus Keramik
Grössere Defekte der Zahnhartsubstanz werden mittels einem Keramikinlay (wird ausserhalb des Mundes aus einem zahnfarbenen Keramikblock computergesteuert mit dem CAD-Cerec-System gefräst und anschliessend in den Zahn einzementiert) therapiert.
Amalgamfüllungen
Amalgamfüllungen durch Keramikinlays ersetzt
CAD-Cerec-System
1. Digitale Erfassung des Zahnes
2. Fräsung des Inlays
3. Fertiges Keramikinlay
Wurzelbehandlung (Endodontie)
Ist der Defekt so tief, dass der Zahnnerv geschädigt wurde, so muss eine Wurzelbehandlung durchgeführt werden. Diese beinhaltet das saubere Entfernen der Pulpa (Zahnnerv), die Desinfektion des Nervenkanals und eine bakteriendichte Füllung des Zahnes, um eine spätere Bakterienbesiedlung, welche zum Zahnverlust führen kann, zu verhindern.
Aufbereitung und Säuberung der Wurzelkanäle und definitive Wurzelfüllung auf dem Röntgenbild